Wahlkreis VIII - Leutkirch, Aichstetten, Aitrach

07.11.2018

06.11.2018 - Nominiert sind...

... in alphabetischer Reihenfolge: Hans Jörg Henle, Thomas Kellenberger, Joachim Krimmer, Sabine Merk, Jürgen Natterer, Alois Peter, Maria Rigal, Cornelia Stotz, Waldemar Westermayer

Mehr als sechzig Mitglieder und Gäste der CDU – Verbände aus Leutkirch, Aichstetten und Aitrach fanden sich am Dienstag, dem 06. November 2018, in der Dorfhalle in Altmannshofen bei Aichstetten ein, um die Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkreis VIII für die Kreistagswahlen am 26. Mai 2019 zu nominieren. Obgleich derzeit die Bundespolitik die Schlagzeilen bestimme, hob der CDU – Kreisvorsitzende Christian Natterer zu Beginn der Veranstaltung hervor, gelte es im Hinblick auf die Kommunalwahlen, das dort vielerorts noch vorhandene Vertrauen der Wähler aufrechtzuerhalten und deutlich zu machen, daß die „Kümmerer“ vor Ort nach wie vor zumeist aus den Reihen der CDU kämen. Handwerkskammerpräsident Joachim Krimmer formulierte es noch deutlicher: „Politik, die sich am Menschen ausrichtet, kam und kommt vor allem aus der CDU – Fraktion.“ Leutkirchs Oberbürgermeister Hans – Jörg Henle, selbst Kreisrat, stellte der Arbeit der bisherigen Allgäuer Kreistagsmitglieder der CDU ein gutes Zeugnis aus: So sei es aus Sicht des Kreistags in der vergangenen Legislaturperiode gelungen, zum einen ein konstruktives Miteinander mit den Kommunen zu erreichen, was für erfolgreiche Kreispolitik unabdingbar sei, zum anderen wäre es geglückt, eine gerechte und sinnvolle Verteilung der Gewerbe – und Schulstandorte im Landkreis hinzubekommen. „Bürgerliche Allianzen“ mit den Freien Wählern hätten dabei durchaus Früchte getragen, so der Oberbürgermeister. Kreistagsmitglied Waldemar Westermayer, Vorsitzender des CDU Stadtverbands Leutkirch, blies ins gleiche Horn: „Mit der Schaffung von Kompetenzzentren ist uns ein guter Kompromiss in Bezug auf die notwendige Neustrukturierung der Berufsschulstandorte gelungen“, betonte der Vorsitzende des CDU Stadtverbands Leutkirch und verwies auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem benachbarten Wangen i.A. in dieser Frage. Ein weiterer großer Erfolg für die Region sei die Gründung einer eigenen kreisübergreifenden Planungsgesellschaft, die für die Umsetzung von planungsreifen Verkehrsprojekten zuständig werden und so das Regierungspräsidium in Tübingen entlasten könnte. Er wünsche sich für die nächste Legislaturperiode aber vor allem, so Westermayer weiter, daß es der CDU im Wahlkreis VIII gelinge, das hervorragende Ergebnis der letzten Kreistagswahlen zu wiederholen und damit weiterhin vier von insgesamt sechs Kreisräten aus den Reihen der CDU stellen zu können. Alois Peter, Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistags, nannte weitere Schwerpunkte der bisherigen Arbeit, die allerdings in der nächsten Legislaturperiode fortzuführen wären: Das Gesamtkonzept für den Straßen – und Radwegebau sei für die Region Leutkirch – Aichstetten – Aitrach durchaus zufriedenstellend, wenn auch nicht abschließend umgesetzt. Gleiches gelte für die Müllentsorgung (Biotonne / Sperrmüll / „Gelber Sack“) und den Umweltschutz (E – Mobilität / Artenschutz / Flächenmanagement). Aufholarbeit der ganz anderen Art sah Cornelia Stotz (38), die erstmals für die CDU bei den Kreistagswahlen ins Rennen geht: „Die Gremien sollten weiblicher und jünger werden“ forderte sie mit Blick auf die bisherige Zusammensetzung des Rates. Das „württembergische Allgäu mit weiblichem Blick vertreten“ will auch Maria Rigal (32), die in ihrer Bewerbungsrede auf die Notwendigkeit hinwies, „Verantwortung zu übernehmen, anstatt zu meckern.“