Trotz Hitze und schwülem Wetter machten sich zwölf CDU-Senioren auf den Weg nach Roggenzell.
Ziel war die Kunstschmiede von Martin Tretter, der den Besuchern viel Wissens-wertes über seine tägliche Arbeit vermittelte.
Kunstschmiedemeister Martin Tretter und sein Sohn Tristan fertigen neben Grab-kreuzen aus Metall auch komplette Grabanlagen, restaurieren Grabzeichen aus Metall und Naturstein und unterstützen Trauernde, indem sie ihnen ermöglichen, nach eigenen Vorstellungen und Wünschen selbst an ihrem Auftrag mitzuwirken.
Zum Angebot der Roggenzeller Kunstschmiede gehören außerdem Gartenmöbel und Brunnen.
Zu den Auftraggebern zählen Kommunen sowie zunehmend private Käufer.
Der Rundgang durch die einzelnen Abteilungen begann mit einer eindrucksvollen Vorführung der Nagelschmiede.
Tristan Tretter zeigte am offenen Feuer, wie schmiedeeiserne Nägel hergestellt werden, die in alten Holzbalken Verwendung finden.
Bei der Durchsicht alter Zeichnungen für Gesellenstücke meldete sich Wolfgang Schuwerk aus Kißlegg zu Wort.
Er stellte fest, dass einer dieser Entwürfe – eine Grabumrandung mit Lebensbaum – heute als mahnendes Kunstwerk an einem renommierten Platz auf dem Kißleg-ger Friedhof steht. „Nun kenne ich die Kunstschmiede, aus der das Werk stammt“, sagte der ehemalige Kißlegger Gemeinderat.
Beim Abschlussgespräch ging es neben der Kunst auch um Politik, zumal Martin Tretter Mitglied im Vorstand des CDU-Ortsverbandes Neuravensburg ist.
Text: Peter Treiber , Foto: Peter Treiber
Bild Nr. 1 : Besuchergruppe vor der Kunstschmiede mit Martin Tretter (li)
Bild Nr. 2 : Tristan Tretter zeigt den Besuchern das Schmieden der Nägel



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